Wirtschaft

Schmolz + Bickenbach senkt
 Prognose deutlich

Logo des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach am Standort im Emmenbrücke.

Logo des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach am Standort im Emmenbrücke.

Der Luzerner Spezialstahlhersteller kämpft mit dem Markt und erleidet einen Ergebniseinbruch.

Der Spezialstahlhersteller Schmolz + Bickenbach (S + B) hat am Dienstag auf Basis der vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal 2019 die Prognose für das 
Geschäftsjahr 2019 gesenkt. Neu prognostiziert S + B ein bereinigtes Ebitda zwischen 130 und 
170 Millionen Euro, zuvor waren es 190 bis 230 Millionen Euro. Weiter rechne man im zweiten Quartal 2019 mit rund 16 Prozent niedrigeren Absatzmengen verglichen mit dem zweiten Quartal 2018, und 11 Prozent tieferen Umsätzen. Die Weltwirtschaft habe wegen Handelskonflikten und politischer Unsicherheiten an Dynamik verloren, heisst es in einer Mitteilung.

«Die Nachfrage aus wichtigen Endmärkten wie insbesondere der Automobilindustrie ist im Zuge der konjunkturellen Abkühlung verhalten ausgefallen», heisst es weiter. Der Auftragsbestand sei weiter rückläufig, «wenngleich sich in Einzelfällen die Normalisierung der Lagebestände bei den Kunden durch neue Aufträge bemerkbar machte».

Die definitiven Zahlen zum zweiten Quartal dieses Jahres veröffentlicht Schmolz + Bickenbach am 7. August 2019.

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