Der Partner, dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird, scheidet per sofort aus allen Funktionen aus. Europa-Chefin Julie Teigland schreibt in einer Email an alle MitarbeiterInnen von EY Switzerland, man habe auf Medienberichte reagiert und einen Fall von früher nochmals genau angeschaut. Nun gebe es eine unabhängige Untersuchung durch Aussenstehende.

Das suspendierte Kadermitglied soll vor zwei Jahren eine Untergebene mit SMS und mündlich belästigt haben, so die Vorwürfe der Frau. Inside Paradeplatz hatte als erstes Medium über die Vorfälle berichtet.

Weitere Details hat der Tages-Anzeiger am Mittwoch veröffentlicht. Der Mann soll seiner Untergebenen SMS geschickt haben und Anspielungen auf ihre «Assets», er meinte Brüste, gemacht haben. Am gleichen Tag lancierte eine Schweizer Whistleblower-Plattform eine Plakataktion vor dem EY-Sitz beim Prime Tower. (whr)