Wirtschaft

Tessiner Gold-Raffinerien nehmen Betrieb teilweise wieder auf

Die Schliessung der Tessiner Gold-Raffinerien sorgten für Engpässe auf dem Goldmarkt weltweit.

Die Schliessung der Tessiner Gold-Raffinerien sorgten für Engpässe auf dem Goldmarkt weltweit.

Nach zwei Wochen Produktionsstopp fahren die Tessiner Gold-Raffinerien ab Montag den Betrieb wieder langsam hoch.

(agl) Die Tessiner Behörden erlaubten den Raffinerien, minimale Aktivitäten wieder aufzunehmen. Dies, solange Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen eingehalten werden können. Die Goldraffinerie Argor-Heraeus mit Sitz in Mendrisio teilte am Sonntag mit, die Produktion ab Montag wieder teilweise aufzunehmen. Dies sei am Samstag autorisiert worden. Vorgesehen sei, dass ungefähr ein Drittel der Arbeitskräfte in drei Schichten zum Einsatz komme, heisst es in der Medienmitteilung.

Auch die Raffinerie Pamp teilt auf ihrer Website mit, die Produktion wieder hochzufahren. Dies allerdings mit weniger als 50 Prozent der normalen Produktionskapazitäten.

Die Schliessung der Tessiner Raffinerien habe zu Liefer-Engpässen im weltweiten Goldmarkt geführt, wie die Finanzplattform cash.ch schreibt. Die Raffinerien Argor-Heraeus, Valcambi und Pamp würden einen Drittel des weltweiten Jahresangebots an Gold verarbeiten.

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