Dies schürte Sorgen, dass sich die europäischen Staats- und Regierungschefs bei ihrem Krisengipfel am Wochenende nicht auf eine umfassende Lösung zur Eindämmung der Schuldenkrise verständigen könnten. Der Euro verlor an Wert.

In Tokio ging der Nikkei-Index mit einem Minus von rund ein Prozent bei 8682 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix gab um 0,7 Prozent auf 746 Stellen nach. Auch die Aktienmärkten in Hongkong , Shanghai , Singapur , Taiwan , Südkorea und Australien verzeichneten Verluste.

Im Anschluss eines Krisentreffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sarkozy am Mittwochabend in Frankfurt wurden zunächst keine Details zum Inhalt der Gespräche bekannt.

Der Markt wird zittern

"Der Markt wird kommende Woche nach dem EU-Gipfel zittrig sein", sagte der Analyst Yutaka Miura von Mizuho Securities. Doch auch vor dem EU-Treffen am Sonntag hielten sich Investoren aus Unsicherheit über die weitere Entwicklung in der Euro-Zone zurück. Der Handel fiel entsprechend dünn aus.

Bei den Einzelwerten standen erneut Aktien des Kamera- und Endoskopherstellers Olympus im Interesse der Anleger. Das Unternehmen hatte am Mittwoch eingestanden, in Zusammenhang mit einem Zukauf ungewöhnlich hohe Summen an Berater gezahlt zu haben. Die Aktie des Unternehmens verlor 4,9 Prozent.