Das staatliche Erdöl-Unternehmen Venezuelas PDVSA leite die Rechnung nach einem Verkauf den Angaben zufolge an Rosneft weiter. Der russische Staatskonzern bezahle dann mit einem Abschlag und erhalte schliesslich die volle Summe vom ursprünglichen Käufer, hiess es.

"PDVSA überträgt seine Forderungen an Rosneft", sagte zudem ein Mitarbeiter des venezolanischen Konzerns, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die beteiligten Unternehmen und die Regierung in Caracas antworteten zunächst nicht auf Bitten um eine Stellungnahme. Russland hat sich im venezolanischen Machtkampf hinter Präsident Nicolas Maduro gestellt, die USA hinter Oppositionsführer Juan Guaidó. Sie hatten die Regierung in Moskau zuletzt davor gewarnt, Maduro zu unterstützen.