Der Anteil eigener Softwareentwicklung soll so von derzeit unter 10 Prozent auf mindestens 60 Prozent steigen, , wie das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.

Zu den Projekten gehört das eigene konzernweite Betriebssystem für die Auto-Software, aber auch die mit dem US-Technologieriesen Microsoft angekündigte Zusammenarbeit für die Verarbeitung und Speicherung von Daten in der Cloud, also in Rechenzentren im Internet.

Für die neue Einheit sollen Experten aus dem Konzern zusammengezogen werden, darüber hinaus will VW vor allem aber am Arbeitsmarkt und über Zukäufe Experten ins Haus holen, wie ein Sprecher sagte.

"Wir werden Software mit einheitlichen Basisfunktionen für alle Konzernmarken entwickeln und können damit die Komplexität enorm reduzieren", sagte Software-Chef und VW-Markenvorstand Christian Senger. Mit dieser Plattform will VW die Kosten im Konzern insgesamt deutlich senken.