Wirtschaft

Wegen Coronakrise: NZZ führt ab sofort Kurzarbeit ein

Wegen der Coronakrise erscheint die Printausgabe der NZZ teils verkürzt.

Wegen der Coronakrise erscheint die Printausgabe der NZZ teils verkürzt.

Wegen der wirtschaftlichen Folgen durch die Coronapandemie macht es die NZZ-Mediengruppe anderen Medienunternehmen gleich und führt per April Kurzarbeit ein. Die Löhne der betroffenen Mitarbeiter sind gesichert.

(sku) Nach der TX Group, CH Media und Ringier zieht nun auch die NZZ-Mediengruppe nach: Wie sie am Mittwoch mitteilt, beantragt das Unternehmen per April Kurzarbeit in den Bereichen, wo derzeit pandemiebedingte Arbeitsausfälle vorkommen. Die Mediengruppe rechnet mit hohen Einbussen im Werbemarkt sowie im Veranstaltungsgeschäft.

«Der Erhalt der Arbeitsplätze ist für uns essenziell», lässt sich CEO Felix Graf in der Mitteilung zitieren. Die NZZ-Mediengruppe zahle die Löhne von Mitarbeitenden in Kurzarbeit vollständig aus, es gebe keine Lohneinbussen. Zu den weiteren Sparmassnahmen gehörten teilweise Einstellungsstopps, die Senkung von Marketing-Ausgaben, Spesenstopp sowie zum Teil die Reduktion von Seitenumfängen von Printausgaben. Zudem sei der Relaunch des Magazins NZZ Folio auf den Spätsommer verschoben worden.

Meistgesehen

Artboard 1