Und auch aus anderen Teilen der Welt kämen keine beruhigenden Signale. So schliesst die Ratingagentur Moody's nicht aus, dem zweitgrössten Euro-Land Frankreich seine Spitzenbonität "AAA" zu entziehen.

Zudem steht Spanien nach dem Wahlsieg der Konservativen zwar vor einem Regierungswechsel. Der designierte Regierungschef Mariano Rajoy muss aber noch erklären, wie er die Krise in seinem Land in den Griff bekommen will. Darüber zeigten Warnungen aus China Wirkung, die Weltwirtschaft sei in einer schwierigen Phase.

Zeichen für weltweite Rezession

"Es gibt immer mehr Anzeichen, dass wir in eine weltweite Rezession abgleiten", sagte James Dailey von Team Financial Managers aus Pennsylvania. "Noch vor einer Woche hatten das die Märkte nicht erwartet."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Minus von 2,1 Prozent bei 11'547 Punkten, im Verlauf des Tages schwankte der Leitindex zwischen 11'454 und 11'795 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1192 Punkten, ein Minus von 1,9 Prozent.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 1,9 Prozent und ging mit 2523 Punkten aus dem Handel. In Frankfurt schloss der Dax mit einem Minus von 3,4 Prozent bei 5606 Punkten.