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Weniger Umsatz, mehr Gewinn: Die Swisscom hat Ziele erreicht

Swisscom treibt Spraprogramm und 5G-Ausbau weiter

Im Interview: Swisscom-CEO Urs Schaeppi.

Der Telekom-Gigant Swisscom hat letztes Jahr 11,5 Milliarden Franken umgesetzt. Der Reingewinn ist aufgrund von einmaligen Steuereffekten leicht gestiegen. Gleichzeitig wurden 500 Stellen abgebaut.

(mg) Der Konzernumsatz der Swisscom ist 2019 leicht gesunken. Der grösste Schweizer Telekomanbieter erwirtschaftete 11,5 Milliarden Franken. Das sind 2,2 Prozent weniger als noch im Vorjahr, entspreche aber den Erwartungen, schreibt die Swisscom in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Höher ausgefallen ist dafür der Reingewinn. Dieser lag 2019 bei 1,7 Milliarden Franken und damit 9,7 Prozent höher als im Vorjahr. Dies sei aber auf Einmaleffekte im Ertragssteueraufwand zurückzuführen. «Swisscom hat ihre Ziele erreicht und weist in einem anspruchsvollen Marktumfeld erneut ein solides Ergebnis aus», sagt CEO Urs Schaeppi.

Über 500 Vollzeitstellen abgebaut

Im Schweizer Kerngeschäft erwirtschaftete Swisscom einen Umsatz von 8,6 Milliarden Franken. Das sind 2,8 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Getrieben sei der Rückgang durch den anhaltenden Wettbewerbs- und Preisdruck in verschiedenen Segmenten und den Rückgang der Festnetztelefonie, schreibt der Konzern. Mit Sparmassnahmen konnte das Unternehmen den Rückgang aber grösstenteils abfedern. Insgesamt hat Swisscom in der Schweiz im vergangenen Jahr über 500 Vollzeitstellen abgebaut.

Auch in diesem Jahr rechnet die Swisscom mit «einem leicht rückläufigen Stellenangebot». Beim Umsatz erwartet das Unternehmen noch 11,1 Milliarden Franken. Die gesamte Branche befinde sich aufgrund der Digitalisierung im Wandel und die Swisscom stehe im «intensivem Wettbewerb mit globalen, internetbasierten Unternehmen». Der Präsident und die Mitglieder des Verwaltungsrates stellen sich für eine Wiederwahl zur Verfügung.

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