Herr Duvoisin, noch ist das neue Werk nur zu einem kleinen Teil ausgelastet. Wann wird es auf vollem Betrieb laufen?

Jean-Marc Duvoisin: Mit dem Werk in Romont wollen wir uns auf künftiges Wachstum vorbereiten. Im Moment laufen drei Produktionslinien. Sieben weitere passen noch hinein. Wir haben ausserdem die Möglichkeit, das Werk noch zu erweitern. Wann weitere dazukommen, wissen wir aber noch nicht.

In Romont produzieren Sie auch die neuen Kapseln für den US-Markt. Wie sehen Sie dort Ihre Chancen?

In den USA sind wir noch ein kleiner Player, aber die Wachstumschancen sind gut. Insgesamt ist der Markt dort fünf Milliarden Dollar gross.

Was sind die Amerikaner für Kaffeetrinker?

Sie wollen längeren, cremigen, aber geschmackvollen Kaffee. Deshalb haben wir eine völlig neue Art der Zubereitung entwickelt. 8 Jahre hat das gedauert.

Was ist das Neue daran?

Der Kaffee wird nicht mit Hochdruck durch die Maschine gepresst, sondern eher wie in einer Zentrifuge zubereitet. Heraus kommt er sanft und weich.

Sorgen Sie sich wegen des starken Frankens?

Nein. Unser Geschäft wird durch den überbewerteten Franken nicht wirklich beeinflusst. Unseren Kaffee, das Aluminium für die Kapseln und den Transport bezahlen wir in anderen Währungen.